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Broschüre: Law - Made in Germany, herausgegeben von Bundesnotarkammer (BNotK), Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), Deutscher Anwaltverein (DAV), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Deutscher Notarverein (DNotV) und Deutscher Richterbund (DRB)

 

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Aktuelles

Madrid: DAV-Symposium warb für deutsches Recht – Botschafter lobte Engagement deutscher Juristen

Sein“ Recht im internationalen Rechtsverkehr durchzusetzen, ist keine Selbstverständlichkeit. Wann es sich lohnt, auf das deutsche Recht als „neutrales Drittrecht“ sowie den Schieds- und Gerichtsstandort Deutschland zu vertrauen, erläuterten deutsche Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte am 21. April 2016 in Madrid. Über den Einfluss des deutschen Rechts in Spanien sprach der Doyen der Deutsch-Spanischen Akademia, Prof. Dr. Dr. h.c. Enrique Bacigalupo. Eingeladen hatte der DAV gemeinsam mit namhaften Kooperationspartnern wie der Deutschen Botschaft Madrid, der Deutschen Handelskammer für Spanien sowie dem Goethe-Institut Madrid. Es nahmen mehr als 80 Teilnehmer, überwiegend aus Spanien, Deutschland aber auch Portugal, an dem ganztägigen Austausch teil. Am Abend lud die Deutsche Botschaft die Teilnehmer zu einem Empfang ein.

 

Internationaler Rechtsverkehr Deutschland-Spanien
Symposium am 21. April 2016 in Madrid – Schiedsverfahrensrecht und Projektfinanzierung

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) und die DAV-Arbeitsgemeinschaft Internationales Wirtschaftsrecht laden gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Madrid und der Deutschen Handelskammer für Spanien zu einer ganztägigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in das Goethe-Institut Madrid ein. Angesprochen werden Entscheidungsträger in Unternehmen und Wirtschaftsverbänden sowie international tätige Anwältinnen und Anwälte, die in ihrer täglichen Vertragspraxis mit Fragen der Rechtswahl konfrontiert sind. Deutsche Referenten stellen die Initiative „Law – Made in Germany“ vor. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die deutsche Botschaft zu einem Empfang ein. Das Symposium wird unterstützt durch das Goethe-Institut und die Rechtsanwaltskammer Madrid. Details zum Programm und zur Anmeldung können der PDF-Datei entnommen werden. Zur Online-Anmeldung.

 

Konfliktmanagement „Made in Germany“ – Veranstaltung in Prag

Die Initiative „Law – Made in Germany“ unterstützt der DAV seit Jahren mit Veranstaltungen im Ausland. In Prag war man zum dritten Mal.
„Wie sieht erfolgreiches Konfliktmanagement heute aus?“ Das war ein zentrales Thema einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der der Deutsche Anwaltverein gemeinsam mit der deutschen Botschaft in Prag unter dem Titel „Richten oder Schlichten – Staatliche Gerichtsbarkeit versus Schiedsgerichtsbarkeit“ eingeladen hatte. Schnell war klar: Königswege gibt es nicht – „auf die Mandanteninteressen kommt es an“, sagte Rechtsanwalt Dr. Patrick Schroeder. Jedes Instrument für sich bediene spezifische Bedürfnisse. „Mediation ist in Tschechien zwar noch nicht so populär“, berichtete Rechtsanwalt Prof. Dr. Alexander Bělohlávek (Juristische Fakultät der Karls Universität), „dafür werde bei Streitigkeiten mit Auslandsbezug immer häufiger auf die Schiedsgerichtsbarkeit zurückgegriffen“. Die Referenten wünschten sich mehr Transparenz. Die Veröffentlichung von Entscheidungen – wie beispielsweise durch die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris – fördere nicht nur die Akzeptanz gegenüber der Schiedsgerichtsbarkeit sondern trage auch zur Rechtsfortentwicklung bei. Auch Präzedenzwirkung könne eintreten. „Diese Entwicklung ist positiv“, meinte Korinna von Trotha. Die Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) arbeite momentan an einer Datenbank zur Veröffentlichung von M&A-Entscheidungen (AnwBl 2016, 56).

 

Besuch einer Delegation des Nationalen Verbandes der Rumänischen Rechtsanwaltskammern bei der BRAK

Februar 2016: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine Delegation des Nationalen Verbandes der Rumänischen Rechtsanwaltskammern in den Räumen der BRAK in Berlin zu einem Fachgespräch. Den Delegationsteilnehmern wird das System der Fachanwaltschaften in Deutschland vorgestellt. Von besonderem Interesse sind die Vor- und Nachteile eines Fachanwaltssystems, die Bewertung von Fällen, die Besetzung der Ausschüsse innerhalb der RAK sowie die Fortbildungspflicht für die Fachanwaltschaft. Weiteres Thema der Besprechung ist die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches/beA.

 

Berufsrechtlicher Austausch mit der Rechtsanwaltskammer Armeniens und Seminar zum Thema „Rolle des Strafverteidigers im Strafverfahren“ in Jerewan

Dezember 2015: Die Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer und eine Vertreterin der IRZ e. V. reisen am 09.12.2015 nach Jerewan, um dort an einem Runden Tisch mit den Vertretern der armenischen anwaltlichen Selbstverwaltung zu den aktuellen rechts- und berufspolitischen Themen teilzunehmen. Am 10.12.2015 führt die BRAK und die IRZ e. V. ein Seminar zum Thema „Rolle des Strafverteidigers im Strafverfahren“ durch, an dem zahlreiche armenische Strafverteidiger teilnehmen.

 

BRAK empfängt eine Delegation der moldauischen Rechtsanwaltskammer

Dezember 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine Delegation der moldauischen Rechtsanwaltskammer in Berlin und führt ein Fachgespräch zum Thema „Organisation der Anwaltschaft und anwaltliches Berufsrecht in Deutschland“.

 

BRAK nimmt teil am Winterforum der Anwaltsassoziation der Ukraine

Dezember 2015: In Kiew findet das V. Winterforum der Anwaltsassoziation der Ukraine zu den aktuellen Fragen des materiellen und des prozessualen Strafrechts statt. Ein Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer nimmt an der Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherung der anwaltlichen Privilegien im Strafverfahren“ teil und berichtet über die deutsche Rechtslage.

 

Deutsch-Russischer Runder Tisch in Moskau

Am 03.12.2015 findet eine Runde-Tisch-Veranstaltung zum Thema „Spezialisierung der Rechtsanwälte in Russland und Deutschland“ in Moskau statt. Der Hintergrund der Veranstaltung ist, dass das russische Justizministerium eine enge Fachspezialisierung der Rechtsanwälte einführen möchte. Nach dem vom russischen Justizministerium angedachten Modell sollen die Rechtsanwälte nur in einem bestimmten Bereich zugelassen werden, das heißt Fachanwälte für Zivilrecht, Fachanwälte für Strafrecht oder als Fachanwälte für Verwaltungsrecht und in anderen Rechtsgebieten nicht beraten und nicht vor Gericht auftreten dürfen. Die Föderale Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation hat sich gegen eine solche enge Spezialisierung ausgesprochen und bittet die Bundesrechtsanwaltskammer, über die Ausbildung und die Spezialisierung der Rechtsanwälte in Deutschland im Rahmen eines Runden Tisches mit Vertretern der russischen Politik in Moskau zu berichten. Die Veranstaltung wird von der IRZ e. V. unterstützt.

 

Fachgespräch mit einer Delegation chinesischer Studenten des Chinesischen-Deutschen Instituts für Rechtswissenschaften

Dezember 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine Delegation chinesischer Studenten des Chinesisch-Deutschen Instituts für Rechtswissenschaften und führt ein Gespräch zur Aufgabe und Rolle der BRAK als Interessenvertretung der Anwaltschaft im Gesetzgebungsverfahren.  

 

BRAK und IRZ e.V. veranstalten ein Seminar in Tiflis zur Rolle des Strafverteidigers

November 2015: In Tiflis findet ein Seminar zum Thema „Rolle des Strafverteidigers im Strafverfahren“ statt. Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer tragen zu den Themen „Deutsches Strafverfahren: Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren und Hauptverhandlung“ vor. Schwerpunkte sind die verfassungs-, gerichtsverfassungs- und strafverfahrensrechtlichen Bestimmungen als Kern der Strafrechtspflege. Während der Diskussionen berichten die georgischen Kollegen offen über die Missstände in der georgischen Strafjustiz, wie die Misshandlung der Häftlinge, immer öfter vorkommende Misshandlung der „eigenwilligen“ Rechtsanwälte und unzulässige Ermittlungsmaßnahmen gegen Rechtsanwälte etc.

 

Berufsrechtlicher Runder Tisch mit den Anwaltskammern Georgiens und Armeniens in Tiflis

November 2015: Die BRAK veranstaltet gemeinsam mit der IRZ e. V. einen Runden Tisch zum Erfahrungsaustausch zwischen den Anwaltskammern Armeniens, Georgiens und Deutschlands in Tiflis. Nach der Vorstellung ihrer nationalen Selbstverwaltungsstrukturen identifizieren die Kammervertreter Themen wie Juristenausbildung, Ausgestaltung einer Anwaltsprüfung, Fortbildung der Rechtsanwälte, die während der zukünftigen Zusammenarbeit vertieft werden sollen.

 

Rechtsanwaltsaustausch China-Deutschland

Die BRAK ist gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Projektträger des Deutsch-Chinesischen Rechtsanwaltsaustauschs. Ziel ist es, durch einen regelmäßigen Fach- und Informationsaustausch und persönliche Begegnungen ein nachhaltiges Netzwerk und eine Grundlage für eine solide Kooperation zwischen der Anwaltschaft in China und Deutschland zu schaffen. Verständnis für das jeweilige andere Rechtssystem und Berufsbild soll durch die Maßnahmen gefördert werden. Rechtsstaatliche Strukturen bedürfen einer unabhängigen und starken Anwaltschaft, daher trägt das Projekt auch zur Rechtsstaatsförderung bei. Finanziert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Projekts findet im November 2015 ein einwöchiges Seminar in Berlin statt, an dem sechs chinesische und sechs deutsche Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte teilnehmen und sich unter anderem zum anwaltlichen Berufsrecht austauschen. Ein ausführlicher Bericht ist im BRAKMagazin zu lesen:

(http://www.brak-mitteilungen.de/media/BRAKMagazin_1_2016.pdf)

 

Veranstaltung zum Thema „Rechts- und Gerichtsstandort Deutschland“ in Zagreb

November 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer veranstaltet im Rahmen der Initiative „Law – Made in Germany“ gemeinsam mit der kroatischen Anwaltskammer eine Diskussionsveranstaltung zu den Vorzügen des deutschen Rechts und des Prozessierens in Deutschland, an der zahlreiche kroatische Rechtsanwälte und Vertreter der regionalen kroatischen Kammern teilnehmen.

 

Round Table Discussion mit der Taiwan Bar Association

November 2015: In Taipeh findet unter Teilnahme der Bundesrechtsanwaltskammer eine Round Table Discussion mit der Taiwan Bar Association zum Thema „System der Fachanwaltschaft“ statt.

 

Richten und Schlichten – Staatliche Gerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit

Am Dienstag, den 3. November 2015, lädt die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag zu einer Diskussionsveranstaltung zu dem Thema "Richten und Schlichten - Staatliche Gerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit" ein. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Anwaltverein, der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer, dem DAV-Förderverein für Freie Advokatur in Mittel- und Osteuropa und der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit durchgeführt. Die Veranstaltung findet in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag, Vlasská 19, 118 01 Praha 1 - Malá Strana, statt. Eine Anmeldung bis zum 23.10.2015 ist erforderlich. Nähere Informationen zur Anmeldung sowie zum Programm können der PDF-Datei entnommen werden.

 

BRAK nimmt teil am Deutsch-Tschechisch-Slowakischen Anwaltsforum

Oktober 2015: Die Rechtsanwaltskammer Bamberg und die Rechtsanwaltskammer Sachsen veranstalten gemeinsam mit der tschechischen und der slowakischen Anwaltskammer und in Kooperation mit der Deutsch-Tschechischen Juristenvereinigung das „Deutsch-Tschechisch-Slowakische Anwaltsforum“ in Hof. Das Generalthema der Veranstaltung lautet „Elektronischer Rechtsverkehr und Datenschutz“. Ein Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer referiert zur Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) in Deutschland.

 

Erstes Deutsch-Russisches Anwaltsforum der BRAK, der Föderalen Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation (FRAK) und der IRZ e.V.

Oktober 2015: In Frankfurt am Main findet das erste Deutsch-Russische Anwaltsforum der Bundesrechtsanwaltskammer, der Föderalen Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation (FRAK) und der IRZ e.V. zum Thema „Anwaltliches Gesellschaftsrecht“ statt. Das Forum wird vom Präsidenten der BRAK, RA Ekkehart Schäfer, mit einem Grußwort, in dem er die Entwicklung des anwaltlichen Gesellschaftsrechts in Deutschland skizziert, eingeleitet und durchgehend moderiert. Von der russischen Seite beteiligt sich eine vom Präsidenten der FRAK Yuri Pilipenko angeführte Delegation mit Vertretern der FRAK und der regionalen russischen Rechtsanwaltskammern. Zum Forum kommen auch zahlreiche Vertreter der russischen Kanzleien aus Moskau und St. Petersburg. Die deutschen Rechtsanwälte, u. a. Vertreter der Großkanzleien, die eine Russland-Abteilung, sog. „Russian Desk“ unterhalten, bringen sich aktiv als Zuhörer und Diskussionsteilnehmer beim Forum ein.

 

Fachgespräch mit der Vietnam Bar Federation

Oktober 2015: Im Rahmen einer einwöchigen Delegationsreise der Vietnam Bar Federation, welche von der IRZ e.V. organisiert wird, besucht eine hochrangige Delegation die Bundesrechtsanwaltskammer. Fachgespräche finden zu den Themen anwaltliches Berufsrecht, ausländische Rechtsanwälte in Deutschland, anwaltliches Gesellschaftsrecht sowie zur Berufsaufsicht und Anwaltsgerichtsbarkeit statt. Auch die Themen Qualitätssicherung und Rolle und Funktion von regionalen Rechtsanwaltskammern sowie ein Besuch der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft sind Bestandteil des Programms.

 

BRAK trifft Vertreter der Union der Türkischen Anwaltskammer

Oktober 2015: In Wien findet das erste Treffen des neu gewählten BRAK-Präsidenten RA Schäfer mit dem türkischen Kammerpräsidenten Prof. Feyzioğlu statt. Prof. Feyzioğlu beteuert, dass die Union der Türkischen Anwaltskammern die BRAK als zentralen Partner in Westeuropa ansieht. Von der Kooperation mit der BRAK erhofft sich die Union nicht nur einen Austausch zu berufs- und rechtspolitischen Themen, sondern auch die Stärkung der Positionen der Union im Inland.

 

Gemeinsames Seminar mit der Korean Bar Association

Oktober 2015: Eine Delegation der Korean Bar Association besucht für ein gemeinsames Seminar der BRAK und des DAV Berlin. Der Präsident der BRAK RA Schäfer begrüßt die Delegation in den Räumen der BRAK und stellt den Teilnehmern das System der Fachanwaltschaften vor. Weiterhin findet eine Diskussion zur Wiedervereinigung und deren Auswirkung auf die Anwaltschaften statt.

 

Zweites "Law – Made in Germany“ Symposium mit großer Resonanz

10. September 2015: Vergangene Woche fand das zweite "Law – Made in Germany“ Symposium in Düsseldorf statt. Eingeladen hatte der DAV gemeinsam mit dem Düsseldorfer Anwaltverein. Das ganztägige Symposium beleuchtete die Rolle des deutschen Rechts in der M&A-Vertragspraxis. 90 Anwältinnen und Anwälte, darunter zahlreiche Syndikusanwälte, diskutierten über Vor- und Nachteile der Anwendung deutschen Rechts in der M&A-Vertragspraxis und teilten ihre internationalen Erfahrungen. Zwar besteche das deutsche Recht in der M&A-Vertragspraxis durch dogmatische Klarheit, habe aber gleichwohl mit Sprachbarrieren und Vorurteilen zu kämpfen. Der DAV streitet im Wege einer Marketingkampagne für das deutsche Recht (s. auch www.lawmadeingermany.de).

 

China-EU Access to Justice Programme

September 2015: Eine hochrangige Delegation des Justizministeriums der Volksrepublik China besucht die Bundesrechtsanwaltskammer für ein ganztägiges Seminar. Der Besuch ist Bestandteil einer Studienreise im Rahmen des China-EU Access to Justice Programme. Das Projekt ist darauf ausgerichtet, den Zugang zum Recht in China zu fördern. Der Delegation werden die unterschiedlichen Aspekte des Zugangs zum Recht in Deutschland dargestellt.

 

2nd China-EU Legal Aid Policy Dialogue

September 2015: Das British Council veranstaltet in Peking den 2nd China-EU Legal Aid Policy Dialogue zum Thema „Criminal Legal Aid“, zu dem die Bundesrechtsanwaltskammer als Vertreter des kontinentaleuropäischen Rechts eingeladen wird und teilnimmt.

 

22. multilaterale Hospitationsprogramm der IRZ e.V.

Das 22. multilaterale Hospitationsprogramm für junge Rechtsanwälte aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa wird vom 24.08. bis 02.10.2015 durchgeführt. Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer tragen zur Gesetzgebung und Interessenvertretung sowie zum anwaltlichen Berufsrecht, anwaltlichen Selbstverwaltung und zur Tätigkeit ausländischer Rechtsanwälte in Deutschland vor.

 

BRAK führt Fachgespräch mit einer Delegation des Rechtsamtes beim chinesischen Staatsrat

August 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine hochrangige Delegation des Rechtsamtes beim chinesischen Staatsrat im Rahmen eines Trainingskurses zum Verwaltungsrecht, der im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbrauchschutz von der GIZ durchgeführt wird. Die Delegationsteilnehmer werden über die Organisation der Anwaltschaft in Deutschland und die deutsche Anwaltsgerichtsbarkeit informiert.

 

Rechtsstandort Deutschland stärken

Deutscher Anwaltverein und Düsseldorfer Anwaltverein hatten zum zweiten „Law – Made in Germany“-Symposium eingeladen. Knapp 100 Teilnehmer kamen Anfang September nach Düsseldorf.
Der thematische Schwerpunkt des Symposiums – die Rolle des deutschen Rechts in der M&A-Vertragspraxis (Mergers & Acquisitions) – mag vielen zu speziell erschienen sein. Doch am Ende wurde keine juristische „Nische“ von Spezialisten ausgeleuchtet, sondern der M&A-Bereich für eine Standortbestimmung des deutschen Rechts im internationalen Kontext herangezogen. Etwa 30 Prozent aller weltweit durchgeführten M&A-Transaktionen weisen nach Schätzungen transnationalen Charakter auf. Dies zwingt zu einer rechtsvergleichenden Betrachtungsweise, die Spezialisten wie Generalisten über den abgegrenzten Bereich der M&A-Vertragspraxis hinaus Denkanstöße zum Verständnis des eigenen Rechts liefert. Weiterlesen …

 

Seminar mit der georgischen Rechtsanwaltskammer

Juli 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine Delegation der georgischen Rechtsanwaltskammer im Rahmen deren Studienreise zum Thema „Sicherung der Qualität der anwaltlichen Dienstleistung durch qualitative Juristenausbildung, Spezialisierung und Fortbildung“ in Berlin. Die Studienreise wird von der BRAK in Zusammenarbeit mit der IRZ e.V. veranstaltet und aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Besonderes Interesse erwecken die Fachanwaltschaften und das Fortbildungszertifikat der BRAK, zu denen die Teilnehmer viele Fragen stellen.


Fachgespräch mit der Korean Bar Association

Juni 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt eine Delegation der Korean Bar Association im Rahmen deren Studienreise in Deutschland und informiert über das System der Fachanwaltschaften und der Rechtsanwaltsvergütung.

 

Seminar zur Sicherung der Qualität der anwaltlichen Dienstleistung in Kiew/Ukraine

Juni 2015: In Fortsetzung der Zusammenarbeit der Bundesrechtsanwaltskammer mit der ukrainischen Anwaltschaft hat sich die BRAK an einem CCBE-Seminar in Kiew zum Thema „Das Vertretungsmonopol der Rechtsanwälte vor Gericht und die Sicherung der Qualität der anwaltlichen Dienstleistung“ durch Vortragstätigkeit beteiligt.

 

Seminar zum Thema Mediation in Odessa/Ukraine

Juni 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer und IRZ e.V. veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Zentrum für Mediation, einer Initiative der ukrainischen Anwaltschaft, ein Seminar zum Thema „Mediation“ in Odessa. Ein Vertreter der BRAK stellt das deutsche Modell der Mediation dar und gibt Empfehlungen zur Entwicklung der Mediation in der Ukraine ab.

 

Internationale Konferenz der Föderalen Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation

Mai 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer nimmt an der Internationalen Konferenz der Föderalen Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation zum Thema „Stärkung der richterlichen Unabhängigkeit aus der Sicht der Anwaltschaft“ in St. Petersburg teil. BRAK-Präsident Filges berichtet in seinem Vortrag über den Transformationsprozess der deutschen Justiz nach dem zweiten Weltkrieg und nach der deutschen Wiedervereinigung.

 

V. International Legal Forum in St. Petersburg

Mai 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer beteiligt sich im Rahmen des V. International Legal Forum in St. Petersburg an mehreren Diskussionen zur berufspolitischen Themen wie die Regulierung des Rechtsberatungsmarktes in Russland, Modernisierung des Berufsrechts durch die Fortentwicklung des anwaltlichen Gesellschaftsrechts etc.

 

Besuch afghanischer Rechtsstudentinnen bei der BRAK

Mai 2015: Eine Delegation junger Rechtsstudentinnen der Balkh Universität Mazar-e-Sharif besucht die Bundesrechtsanwaltskammer in Berlin. Die Informationsreise der Delegation findet im Rahmen des Projektes „Förderung der Rechtsstaatlichkeit“ auf Einladung der Bundesverteidigungsministerin statt. Die Delegation erhält einen Einblick über die Aufgaben und Funktion der BRAK und der Rolle des Rechtsanwalts im Rechtsstaat. Dabei ist für die Teilnehmerinnen insbesondere die Rolle der Frau und der Rechtsanwältinnen in der Gesellschaft von Interesse.

 

25. Jahrestages der Unabhängigkeit der slowakischen Anwaltschaft

April 2015: Ein Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer nimmt an den Feierlichkeiten der slowakischen Anwaltskammer anlässlich des 25. Jahrestages der Unabhängigkeit der slowakischen Anwaltschaft in Bratislava teil.

 

Seminar zum anwaltlichen Berufsrecht in Usbekistan

April 2015: In Samarkand beteiligt sich die Bundesrechtsanwaltskammer an einem Seminar der IRZ e.V. zum anwaltlichen Berufsrecht durch Vortragstätigkeit über das deutsche Selbstverwaltungsmodell sowie das Berufsrecht und über die Disziplinarmaßnahmen in Deutschland

 

Delegation aus Singapur zu Besuch bei der BRAK

April 2015: Ein Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer empfängt Familienrichter und Vertreter des Familienministeriums aus Singapur und gibt einen Einblick über das System der Fachanwaltschaften in Deutschland und die aktuellen Entwicklungen im Familienrecht.

 

2. Internationales Anwaltsforum der BRAK

Am 27.03.2015 fand das 2. Internationale Anwaltsforum (IAF) der BRAK zum Thema „Zugang zum Recht – Sache der Anwaltschaft“ in Berlin statt. Mehr als 100 Gäste, überwiegend Vertreter von Anwaltsorganisationen, aus fast 30 Ländern nehmen am IAF teil. Neben einer Vielzahl von Vertretern europäischer Anwaltsorganisationen sind auch der Präsident der Föderalen Rechtsanwaltskammer der Russischen Föderation (FRAK) Prof. Dr. Yuri Pilipenko, der Präsident der Hong Kong Law Society Stephen W. S. Hung, der Präsident der Law Association for Asia and the Pacific (LAWASIA) Isomi Suzuki, der Präsident der American Bar Association (ABA) William C. Hubbard, der Generalsekretär der International Bar Association (IBA) Martin Šolc und erstmalig Vertreter der taiwanischen Anwaltschaft sowie die Präsidentin der Ukrainischen Nationalen Anwaltsassoziation Lidiya Izovitova anwesend. Auf der Konferenz sprechen die Teilnehmer über den Zugang zum Recht in ihren jeweiligen Ländern, diskutieren über die Möglichkeiten seiner Verbesserung und tauschen ihre Erfahrungen aus. Die Teilnehmer sprechen über die Barrieren des Zugangs zum Recht, zu denen auch soziale und kulturelle Hindernisse wie fehlende Bildung, Armut und Diskriminierung gehören. Aber auch die institutionellen Barrieren wie z. B. zu wenige staatliche Ressourcen sowie eine fehlende Durchsetzbarkeit gerichtlicher Entscheidungen, wird diskutiert. Auch das mangelnde Vertrauen der Menschen in Anwälte und Richter sowie Korruption innerhalb der Justiz in vielen Entwicklungs- und Transformationsländern erschweren die Möglichkeit, Rechte geltend zu machen.

 

Round-Table-Diskussion mit Vertretern asiatischer Anwaltsorganisationen

Anlässlich des 2. Internationalen Anwaltsforums der BRAK findet am 26.03.2015 eine Round-Table-Diskussion mit Vertretern asiatischer Anwaltsorganisationen statt. Der Präsident der BRAK RA Axel C. Filges begrüßt die hochrangigen Vertreter der Law Society of Hong Kong, Japan Federation of Bar Associations, Taiwan und Taipei Bar Association, Malaysian Bar und der LAWASIA. Das Treffen dient dem Austausch über aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Jurisdiktionen.

 

BRAK führt ein Fachgespräch mit einer Delegation aus Japan

März 2015: Die Bundesrechtsanwaltskammer empfängt in ihrer Geschäftsstelle in Berlin führende Professoren der Universitäten Tokio und Kobe zu den Themen „Verständigung im Strafprozess“ und die „Kronzeugenregelung“.

 

BRAK nimmt teil am 33. Kroatischen Anwaltstag  

März 2015: In Zagreb findet der 33. Kroatische Anwaltstag zum Thema „Einfluss des EU-Rechts auf die nationale Gesetzgebung und auf die anwaltliche Praxis“ statt. Ein Vertreter der Bundesrechtsanwaltskammer trägt zum Thema des Anwaltstages aus deutscher Sicht vor und beantwortet zahlreiche Fragen der kroatischen Kollegen.

 

BRAK führt ein Beratungsgespräch mit der Justizministerin der Republik Kirgisistan

März 2015: Eine hochrangige Delegation des Justizministeriums und des Anwaltsrates der Kirgisischen Republik besucht die Bundesrechtsanwaltskammer in Berlin. Die Expertengruppe der BRAK führt ein Fachgespräch zum Aufbau der Selbstverwaltungsstrukturen und zur Fortentwicklung des anwaltlichen Berufsrechts in Kirgisistan.

 

Law – Made in Germany Symposium am 3. September 2015 in Düsseldorf

Angesprochen werden Entscheidungsträger in Unternehmen und Wirtschaftsverbänden sowie international tätige Anwältinnen und Anwälte, die in ihrer täglichen Vertragspraxis mit Fragen der Rechtswahl konfrontiert sind. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die internationalen Verträge der privaten Wirtschaft, Ex- und Importverträge, Kaufverträge, Vertriebsverträge, Lizenzverträge und auch Unternehmenskaufverträge, d.h. mergers & acquisitions einschließlich joint ventures. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung können hier abgerufen werden.

 

Deutsch-Südafrikanische Juristenvereinigung e. V. spendet englischsprachige Fachbücher über das deutsche Recht an südafrikanische Universitätsbibliotheken

Juni 2014 - März 2015: Die Deutsch-Südafrikanische Juristenvereinigung e. V. sieht sich der Verbreitung von Wissen und Ressourcen über das deutsche Recht in Südafrika verpflichtet und spendet daher englischsprachige Fachbücher über das deutsche Recht an südafrikanische Universitätsbibliotheken (University of Cape Town, Stellenbosch University, University of the Western Cape, University of the Witwatersrand, University of South Africa). Die Fachbücher decken verschiedene deutsche Rechtsgebiete ab und sollen dem akademisch oder beruflich am deutschen Recht Interessierten in Südafrika einen Zugang zum deutschen Recht ohne die „Hürde“ der deutschen Sprache ermöglichen.

 

Weitere Meldungen im ARCHIV

 

 

 

Law - Made in Germany, Broschüre

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